Literaturangebot

 

 

 

 

 

Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Band 4, 2007. Herausgegeben von der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. Selbstverlag der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. (Eichenzell 2007). 117 S.; 45 überwiegend farbige Abb. plus 8 farbige Abb. auf den vier Umschlagseiten.- ISSN 1618-2278.

Hiermit legt die Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. den vierten Band des „Jahrbuches für hessische Militär- und Zivilgeschichte" vor.

Der Themenbereich umfasst diesmal vorwiegend Arbeiten zur hessischen Militärgeschichte der Jahre 1750 ‑ 1820. Dies liegt vor allem daran, dass auch die lebendige Darstellung der Mitglieder unserer Gesellschaft auf diesen Zeitraum konzentriert ist. 

Am Anfang des vorliegenden Bandes steht eine Arbeit von Marcus Jae, die über den hessischen Betrachtungshorizont hinaus weitreichende Beachtung finden sollte, relativiert sie doch die weitverbreitete Vorstellung von den „großen“ Grenadieren. Der anschließende Artikel von Klaus Schäfer-Wilkens widmet mit sich den hessendarmstädtischen Landbataillons in der Mitte des 18. Jahrhunderts, gefolgt von Rainer Pfeiffers Ausarbeitung zum hessen-darmstädtischen Kreis-Regiment. Beide Arbeiten sind die nun sichtbaren Früchte langer Sitzungen im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und mögen eine Ahnung von der dort vorhandenen und immer noch der erschöpfenden Bearbeitung harrenden Materialfülle vermitteln.

Es folgen mit den Beiträgen von Martin Heller und Wolfgang Hofheinz zwei Aufsätze zur Zerstörung des Dillenburger Schlosses im Siebenjährigen Kriege, denen sich eine weitere Folge über die russische Armee von Volker Ziegler, diesmal über die Kavallerie, anschließt.

Die umfangreichste Arbeit dieses Bandes ist den Geschützen der hessendarmstädtischen Artillerie in der Zeit der Revolutionskriege und der Napoleonischen Kriege gewidmet. Hier konnte durch den Autor Klaus Schäfer-Wilkens in den letzten Jahren mit der Auffindung von Plänen, Reglements und zeitgenössischen Modellen eine erstaunlich dichte Quellensammlung zusammengetragen werden.

 Den Abschluss bildet ein Beitrag von Rainer Pfeiffer über die Belagerung von Graudenz durch Großherzoglich Hessische Truppen. Er geht auf einen Vortrag des Autors zurück, gehalten anlässlich des 200. Jahrestags dieser Ereignisse beim „Tag des Leibgarde-Regiments" auf der Veste Otzberg im Odenwald - eine kleine Veranstaltungsreihe der gleichnamigen Darstellungsgruppe unserer Gesellschaft, die sich übrigens von Jahr zu Jahr größeren Interesses erfreut. Zum Inhaltsverzeichnis.

Das Jahrbuch ist zu beziehen über:

Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V.
c/o Rainer Pfeiffer
Mina-Karcher-Platz 8
67227 Frankenthal
e-mail: jacobs.pfeiffer@t-online.de

 

 

 

 

Uwe-Peter Böhm, Markus Gärtner, Klaus Schäfer-Wilkens und Edmund Wagner, Uniformen der deutschen Kontingente im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776 – 1783 nach Fritz Kredel. - Band 2 Hessen-Kassel und Braunschweig. Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte. Sonderheft 2 (2006). Herausgegeben von der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e.V. Selbstverlag der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. (Eichenzell 2006). 80 S. mit 16 Farbtafeln und weiteren Abbildungen, Format DIN A 4.- ISSN 1618-2278.
18,- €

Mit dem vorliegenden Sonderheft legt die Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. den abschließenden zweiten Band zum Thema „Uniformen der deutschen Kontingente im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776 - 1783 nach Fritz Kredel" vor. Standen im ersten Band die Kontingente von Hessen-Hanau, Waldeck und Anhalt-Zerbst im Mittelpunkt, so sind es diesmal die Truppen von Hessen-Kassel und Braunschweig.

Entgegen der tatsächlichen Bedeutung der einzelnen Kontingente hatte der aus dem hessischen Michelstadt im Odenwald stammende Fritz Kredel eine überproportional große Anzahl von Skizzen zu Braunschweig hinterlassen. Die selbstgestellte Aufgabe, das Kredelsche Werk zu obigem Thema vollständig darzubieten, ließ nur die Möglichkeit, den Kasseler Teil durch sinnvolle Ergänzungen so zu erweitern, daß für das größte deutsche Kontingent trotzdem ein Überblick gegeben werden kann. Hier wurden ergänzend die zahlreichen Eintragungen aus dem Buchsweiler Inventar der Uniformsammlung des Landgrafen Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt hinzugezogen und zwei zusätzliche Schema-Tafeln geschaffen.

Inzwischen liegen für das umfangreiche Lebenswerk von Fritz Kredel erste, noch unvollständige Werksverzeichnisse vor. Ihnen allen ist gemein, daß seine zahlreichen uniformkundlichen Arbeiten bisher noch nicht systematisch erfaßt werden konnten. Auch hierzu will unsere Gesellschaft mit dem vorliegenden Sonderheft einen Beitrag leisten. Zum Inhaltsverzeichnis.

Das Sonderheft  ist zu beziehen über:

Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V.
c/o Rainer Pfeiffer
Mina-Karcher-Platz 8
67227 Frankenthal
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Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Band 3, 2005. Herausgegeben von der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. Selbstverlag der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. (Eichenzell 2005). 247 S.; 74 S. mit Abb; 5 Farbabbildungen.- ISSN 1618-2278.

Die Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. ist mit einem besonderen Ansatz angetreten: Forschung, Recherche und Dokumentation sollen mit der Praxis authentischer Rekonstruktion derart miteinander verknüpft werden, dass ein lebendiges Geschichtsbild entstehen kann. Die Gesellschaft legt mit dem dritten Band des „Jahrbuches für Hessische Militär- und Zivilgeschichte“ nun ein weiteres Stück „Theorie“ vor.

Bei den darin bearbeiteten Themen dominieren das 18. und 19. Jahrhundert und hier besonders Hessen-Darmstadt/Großherzogtum Hessen und Hessen-Kassel/Kurhessen, doch werden auch andere hessische Territorien berücksichtigt. Die Autoren haben eine breite Palette an Themen vorgelegt, die sowohl die Uniformkunde als auch die engere, aber auch die weitere Militärgeschichte, also neben Strategie und Feldzugsgeschichte auch Sozial- und Gesellschaftsgeschichte, umfasst. Zum Inhaltsverzeichnis.

Das Jahrbuch ist zu beziehen über:

Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V.
c/o Rainer Pfeiffer
Mina-Karcher-Platz 8
67227 Frankenthal
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Markus Gärtner, Marcus Jae, Edmund Wagner und Klaus Wilkens, Uniformen der deutschen Kontingente im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776 – 1783 nach Fritz Kredel. - Band 1 Hessen-Hanau, Waldeck und Anhalt-Zerbst. Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte. Sonderheft 1 (2004). Herausgegeben von der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e.V. Selbstverlag der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. (Eichenzell 2004). 52 S. mit 11 Farbtafeln und weiteren Abbildungen, Format DIN A 4.- ISSN 1618-2278.
15,- €

Die Gesellschaft für Hessische Militärgeschichte beginnt mit dem vorliegenden Sonderheft eine kleine Reihe von Publikationen, die in zweijährigem Turnus jeweils abwechselnd mit der Herausgabe der Jahrbücher erscheinen wird.

Anlass für den Beginn einer neuen Reihe war der Wunsch, eine Sammlung von unkolorierten Uniformtafeln zur Uniformierung der deutschen Kontingente im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776 ‑ 1783 zu veröffentlichen. Diese Tafeln stammen von Fritz Kredel, der sie für Dr. Hans Bleckwenn (Münster) angefertigte. Aus seinem Privatbesitz gelangten sie als Bestandteil seines Nachlasses ins Wehrgeschichtlicheft Museum Rastatt. Kopien dieser Tafeln wurden dem Herausgeber als unkolorierte Schwarzweiß‑Zeichnungen freundlicherweise durch den Uniformkundler Peter Wacker zur Verfügung gestellt. Edmund Wagner (Karlsruhe) fertigte auf Grundlage dieser Tafeln die jetzt mit dieser Publikation erstmalig vorliegenden Illustrationen. So entstand eine Folge von bisher etwa 20 Uniformtafeln, die wir, mit einem ausführlichen Begleittext versehen, in zwei Lieferungen mit den Sonderheften 2004 und 2006, dem interessierten Leser vorstellen wollen. Zum Inhaltsverzeichnis.

 

Das Sonderheft  ist zu beziehen über:

Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V.
c/o Rainer Pfeiffer
Mina-Karcher-Platz 8
67227 Frankenthal
e-mail: jacobs.pfeiffer@t-online.de

 

 

 

 

Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Band 2, 2003. Herausgegeben von der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. Selbstverlag der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. (Eichenzell 2003). 244 S. davon 48 S. mit Abb., 6 Farbabb. - ISSN 1618-2278.
 € 15,- inkl. Porto.

Mit dieser Ausgabe kann nach einjährigem Intervall der zweite Band des Jahrbuches der Gesellschaft für Hessische Militär‑ und Zivilgeschichte vorgelegt werden. Dabei soll „Hessen" durchaus nicht nur auf Hessen‑Kassel und Hessen‑Darmstadt begrenzt werden, sondern auch die anderen Territorien im heutigen Bundesland Hessen berücksichtigen, die von Robert Hall in seinem Aufsatz über die Truppen der kleineren Territorien des Oberrheinischen Reichskreises berücksichtigt werden. Über die einzelnen Aufsätze über hessische Truppen wird aber auch mit dem Beitrag von Volker Ziegler eine Brücke zu europäischen Verhältnissen und hier dem russischen Militär geschlagen. Insgesamt soll durch dieses Jahrbuch dem vielseitigen Interessen der Mitglieder Rechnung getragen werden. So finden sich sowohl Aufsätze mit Schwerpunkten in der Uniformgeschichte, der Strategie und Kriegführung, aber auch der biographische Beitrag über Johann von Ewald und schließlich der Versuch, auch die „Neue Militärgeschichte" mit dem Bogen zur Sozialgeschichte hier zu Wort kommen zu lassen. Daher ist dieses Heft auch in zwei Teile geteilt, wobei der erste Teil einen organisations‑, uniformkundlichen und sozialgeschichtlichen Schwerpunkt hat, während der zweite Teil sich vornehmlich der Taktik‑ und Strategiegeschichte widmet. Zum Inhaltsverzeichnis.

Das Jahrbuch ist zu beziehen über:

Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V.
c/o Rainer Pfeiffer
Mina-Karcher-Platz 8
67227 Frankenthal
e-mail: jacobs.pfeiffer@t-online.de

 

 

 

 

Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Band 1, 2001. Herausgegeben von der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. Selbstverlag der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. (Eichenzell 2001). 112 S. davon 32 S. mit Abb., 4 Farbabb. - ISSN 1618-2278.
DM 25,00,- /  € 12,78,- inkl. Porto.

Die Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. legt hier erstmals der interessierten Leserschaft eine Sammlung verschiedener theoretischer Arbeiten von Mitgliedern und Freunden unserer Gesellschaft vor. Damit erfüllt sie eine der selbstgestellten Aufgaben, denn schließlich nennt die Satzung unserer Gesellschaft als Aufgaben und Ziele unter § 2.1a) „die hessische Militär- und Zivilgeschichte gemeinschaftlich zu erforschen, zu dokumentieren und die Ergebnisse in Ausstellungen und lebendigen Vorträgen der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“. Die hier vorliegenden Aufsätze liefern Informationen zu den verschiedensten Aspekten der Thematik, eingebettet in einen Zeitrahmen, der sich von der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart erstreckt. Naturgemäß gibt es die zwei Schwerpunkte Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel, darüber hinaus jedoch auch zwei Ausarbeitungen, die sich mit Sujets auswärtiger Staaten (hier Preußen und Rußland) beschäftigen, welche in einem spezifischen Zusammenhang mit der hessischen Geschichte verbunden sind. Zum Inhaltsverzeichnis.

Das Jahrbuch ist zu beziehen über:

Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V.
c/o Rainer Pfeiffer
Mina-Karcher-Platz 8
67227 Frankenthal
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Ludolf Pelizaeus, Der Aufstieg Württembergs und Hessens zur Kurwürde 1692 - 1803. Mainzer Studien zur Neueren Geschichte 2. Zugl. Mainz, Univ., Diss., 1998 (Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Wien 2000). 644 S. mit 28 Abb., 13 Tabellen, 19 Graphiken und 10 Karten. - ISBN 3-631-35503-3.
DM 148,-. - Zu beziehen über den Buchhandel.#

 

Als 1803 das Heilige Römische Reich kurz vor dem Ende stand, wurden in die Gruppe der den Kaiser wählenden Kurfürsten vier neue Mitglieder aufgenommen. Doch nur bei Württemberg und Hessen-Kassel war ihre Erhebung die Frucht eines seit 1692 dauernden Prozesses. Einzig sie hatten sich - unter Ausnutzung des Gegensatzes Habsburg-Frankreich und ab 1756 Preußen-Kaiser - kontinuierlich um diese Würde bemüht. Stets blieb für die Großmächte das Kurstreben Vehikel für eine Intervention. So zeigt die Untersuchung nicht nur den konkreten Ablauf der Kurbemühungen, sondern auch das internationale Interesse bei der Unterstützung oder Verhinderung der Kurwünsche. Zudem wird der diplomatische Apparat in beiden hessischen Territorien und in Württemberg analysiert, um eine Antwort auf die Frage zu finden, warum 1807 Kurhessen unterging, Württemberg und Hessen-Darmstadt jedoch zu königlichen Ehren aufstiegen.  

Zum Inhaltsverzeichnis

Gründe für das Kurstreben – Territoriale und administrative Voraussetzungen – Staatsrechtslitertatur - Fürsten, Gesandte und Minister – Kurverhandlungen Württembergs von der Sturmfahne 1692 bis zur Kurerhebung – Der aufhaltsame Aufstieg Hessen-Kassels seit 1707 – Hessen-Darmstadt: Vom kleinen Bruder zum mächtigeren Nachbarn

 

 

 

 

Ludolf Pelizaeus, Nemo potest duobus dominis servire. Hessen-Darmstadt im Spannungsfeld zwischen Kaiser und Frankreich im Umfeld des hanauischen Erbfalls 1717-1748. Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 125. Selbstverlag der Hessischen historischen Kommission Darmstadt und der Historischen Kommission Hessen (Darmstadt und Marburg 2001). - 387 S. - ISBN 3-88443-077-7. - DM 60,- (DM 45,- für Mitglieder des Historischen Vereins). - Zu beziehen über den Buchhandel.

Als mit der Heirat von Erbprinz Ludwig VIII.1717 der Anfall der Grafschaft Hanau-Lichtenberg an Hessen-Darmstadt absehbar war, musste diese sich außenpolitisch neu orientieren. Jetzt war Frankreich sehr wichtig geworden, lag doch das neue Gebiet v.a. unter französischer Oberherrschaft. Es kann in dem Buch gezeigt werden, wie es Frankreich verstand, die Landgrafschaft eng an sich zu binden und in einigen Bereichen auch gegen den Kaiser Stellung zu beziehen. Damit kann der These von dem stets kaisertreuen Hessen-Darmstadt mit dieser Untersuchung widersprochen werden. Hinzu kommt die umfassende Darstellung der Beziehungen zu Hessen-Kassel, mit dem um das Erbe, besonders das Amt Babenhausen fast ein Krieg angefangen wird. Ein umfangreicher Quellenanhang, der die Korrespondenz der Landgrafen mit ihrem Gesandten in Paris, Böhmer, zum Inhalt hat, ist von politik-, wie kulturgeschichtlichen Interesse, denn neben diplomatischen Fragen kommen hier Warenbestellungen des Erbprinzen, musikgeschichtliche Themen und andere alltägliche Bereiche zur Sprache. Mehrere Abbildungen, Graphiken, Karten und Tabellen runden das Werk ab.
Zum Inhaltsverzeichnis.

 

 

 

 

Ehrenbuch der Stadt und des Landkreises Hanau. Hrsg. von Jens Arndt und Werner Kurz mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Hanauer Militärgeschichte im Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V. sowie der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises (Hanau 2001). - 100 S. - ISBN 3-935395-00-0.
DM 25,00,- zuzügl. DM 3,00,- Versand.

Stadt und Kreis Hanau hatten in den vier Jahren des Ersten Weltkriegs rund 5000 Tote zu beklagen. Damit sie nicht vergessen werden sollten, regten ehemalige Frontkämpfer in den 20er-Jahren ein Ehrenbuch an, das dem dauernden Andenken jener gewidmet sein sollte, die im Glauben an Gott und Vaterland ihr Leben verloren hatten. Die Liste der 5000 Namen, in der die Lebens- und Sterbedaten der Gefallenen verzeichnet sind, ist ein bedrückendes Dokument. In manchen Orten gibt es ganze Schuljahrgänge, die, wie es damals hieß, "auf dem Feld der Ehre" geblieben, Familien, denen alle Söhne gefallen sind. Die meisten Namen sind uns heute noch geläufig; kaum ein Familie, die nicht auf die eine oder andere Weise betroffen wurde. Mit dem Nachdruck des Ehrenbuches ist ein Dokument lokaler und nationaler Geschichte zugänglich, das sich als aufschlussreiche Quelle für die Regionalgeschichte, die Heimat- und Familienforschung, aber auch die Militärgeschichte erweisen wird. (Aus dem Vorwort des Landrats des Main-Kinzig-Kreises, Karl Eyerkaufer, und der Oberbürgermeisterin der Stadt Hanau, Margret Härtel).
Hervorzuheben ist, dass von nahezu allen Gefallenen Angaben zu Alter, Beruf, Regimentszugehörigkeit, Rang, Todesort und Todestag verzeichnet sind.
Zum Inhaltsverzeichnis.

Das Ehrenbuch ist zu beziehen bei:

Werner Kurz
Postfach 1724
63407 Hanau
e-mail: hutzel36@aol.com
Zum Preis von DM 25,00,- zuzügl. DM 3,00,- Versand.

 

 

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Stand: 14. August 2007