Ludolf Pelizaeus

 

 Der Aufstieg

 Württembergs und  Hessens zur Kurwürde

1692 - 1803

 

 Mainzer Studien zur Neueren Geschichte 2

2000

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Vorwort

VII

Abkürzungsverzeichnis

XV

 

 

1. Einleitung

1

2. Strukturelle Gründe für das Kurstreben

11

2.1. Reichs- und Außenpolitik

11

2.2. Rangerhöhungen seit dem 16. Jahrhundert

14

2.2.1. Der Aufstieg von Kurfürsten zur Königskrone

14

2.2.2. Zurücksetzung der altfürstlichen Häuser durch die Erhebung neuer Fürsten

16

2.3. Vorteile und Privilegien der Kurfürsten

23

2.3.1. Die Rechte der "Säulen des Reiches"

23

2.3.2. Die herausragende Bedeutung des Privilegium de non appellando illimitatum

28

2.4. Die Veränderungen im Kurkolleg 1623-1803

38

2.4.1. Die Änderung der Goldenen Bulle bis 1648 durch die Aufnahme von Bayern und Pfalz

40

2.4.2. Präzedenzfall und Vorbild: Die Neuschaffung der Kurwürde für Braunschweig-Lüneburg

41

2.4.3. Die Konkurrenten von Hessen und Württemberg: Kurprätendenten und Kurkandidaten von 1692 bis 1803

46

2.4.3.1. Die geistlichen Kandidaten

47

2.4.3.2. Die weltlichen Kandidaten

51

2.5. Die Diskussion um die Kurwürdigkeit der Kandidaten in der Literatur des 18. Jahrhunderts

58

2.5.1. Grundlinien der Diskussion um das Erzbanneramt und der württembergischen Vorrechte bis 1778

58

2.5.2. Die Auseinandersetzung um den Vorzug Württembergs oder Hessen-Kassels in der zeitgenössischen Literatur nach 1778

62

2.5.2.1. Fürsprecher Hessen-Kassels

68

2.5.2.2. Befürworter Württembergs

70

2.5.3. Predigten und Reden anläßlich der Kurerhebung 1803

72

2.6. Begründung und Argumentation für die Rangerhöhung Hessen-Kassels und Württembergs in landeseigenen Darstellungen ab 1790

74

2.6.1. Argumentationslinien der beiden hessischen Linien

74

2.6.2. Die Argumente Württembergs

77

2.6.3. Die Motivationen der Herzöge und Landgrafen

79

Karte 1

82

3. Die Territorien

83

3.1. Territoriale Situation und Bevölkerung

83

3.1.1. Interdependenzen der Außenpolitik durch die geographische Lage

83

3.1.2. Größe und Bevölkerung

84

3.1.3. Beziehungen zum Reich

91

3.1.4. Finanzen und Militär

94

3.2. Die Persönlichkeit der Regenten

97

3.3. Wichtigste Minister und Gesandte und die Auswahl von Führungspersönlichkeiten

106

3.3.1. Hessen-Kassel

106

3.3.2. Hessen-Darmstadt

109

3.3.3. Württemberg

111

Karte 2 und Abbildungen

118

4. Württembergs Verteidigung der Sturmfahne und Streben nach der Kur

123

4.1. Der Erhalt des Anrechts auf das Reichssturmfahnenamt 1692-1717

123

4.1.1. Erste Reaktionen Württembergs auf die Kurerhebung Hannovers

123

4.1.2. Die Verhandlungen um die Sicherung des Sturmfahnenrechts von 1695 und 1699

126

4.1.3. Württembergische Bemühungen um Kuranspruch und territoriale Expansion

132

4.2.Von den Königsplänen von 1711 bis zu den Verhandlungen zum Unionsvertrag 1730-33

136

4.2.1. Die Königspläne von 1711

136

4.2.2. Württemberg nach dem Frieden von Rastatt und Baden

143

4.2.2.1. Der Erbfall von Mömpelgard

143

4.2.2.2. Die Kurgerüchte 1718 und die ersten offiziellen Verhandlungen von 1724

145

4.2.3. Die Verhandlungen über die Allianz mit dem Kaiser

150

4.2.4. Von Carl Alexander bis zur Volljährigkeit Carl Eugens

165

4.3. Die Forderungen Carl Eugens vor und nach dem Siebenjährigen Krieg 1749-1770

166

4.3.1. Die neue außenpolitische Orientation unter der Administrationsregierung

166

4.3.2. Frankreichs uneingeschränkte Zusicherung der Kurwürde

168

4.3.3. Die Politik und die Kurbemühungen im Siebenjährigen Krieg

179

4.3.3.1. Überschätzung der eigenen Kräfte als Alliierter Frankreichs und des Kaisers

179

4.3.3.2. Die Bewerbung um die polnische Krone und die Kurwürde 1758-64

187

4.3.4. Der Tausch Anwartschafts- gegen Kuranrecht 1770

192

4.4. Steigende Aussichten auf Kur und Illimitatum in den späten Jahren Carl Eugens

198

4.4.1. Die Vakanz der bayerischen Kur durch den Tod von Max Joseph

198

4.4.2. Die Konkurrenz zwischen Kurstreben und das Bemühen um Anerkennung Franziskas 1780-1783

201

4.4.3. Carl Eugen und der Fürstenbund

206

4.4.3.1. Kurwünsche im Schatten der kaiserlichen Tauschpläne für Bayern 1784

206

4.4.3.2. Die russischen Angebote von 1785 und die Reaktion

209

4.4.4. Die Verhandlungen um das Illimitatum bis 1788

214

4.4.5. Behauptung und Verteidigung des Anspruchs 1789-93

218

4.4.5.1. Aktivitäten und Sondierungen bis zum Tod Josephs II.

218

4.4.5.2. Kurbewerbung während der Wahlvorbereitungen Leopolds

221

4.4.5.3. Überwachung der hessischen Schritte und Abfuhr in Rußland

229

4.5. Der Kurerwerb im Mächtedreieck zwischen Frankreich, Rußland und dem Kaiser durch Friedrich II. 1797-1803

235

4.5.1. Der Friedensschluß mit Frankreich und die Kurzusagen von 1796

235

4.5.2. Die Zuspitzung des Konfliktes mit den Ständen auf dem Landtag und in Rastatt

239

4.5.2.1. Die Hochzeit in England und die Einberufung des Landtages

239

4.5.2.2. Heimliche Vermittlung des Kurwunsches in Rastatt

240

4.5.3. Überraschende Kontinuität

246

4.5.4. Außenpolitik gegen die Stände

250

4.5.5. Der neue Waffengang

252

4.5.5.1. Die Verhandlungen in Wien

252

4.5.5.2. Der letzte Schlag gegen den Landtag

255

4.5.6. "Wer viel fordert, erhält viel": Schwanken zwischen Wien und Paris

257

4.5.6.1. Nach Lunéville: Enttäuschung über Wien

260

4.5.6.2. Verhandlungserfolge durch vorbehaltlose Unterstützung Pauls I.

263

4.5.6.3. Die Staatsgefangenenaffäre

267

4.5.6.4. Die Einigung vom Mai

272

4.5.6.5. Festsetzung der Entschädigungen

275

4.5.6.6. Requisitionsentschädieune und Platz in Kurkolleg

278

4.5.7. Die Feier der Kurerhebung

281

4.5.7.1. Die Vorbereitungen

281

4.5.7.2. Die Feierlichkeiten

282

4.5.8. Kurbelehnung und Aufstieg in die Königswürde

284

4.6. Ergebnis

288

Karte 3 und Abbildungen

292

5.1. Von der fürstlichen Opposition zu Königskrone und Illimitatum: Die Regierungszeit des Landgrafen Carl und die Anfangsjahre Wilhelms

301

5.1.1. Die Opposition Landgraf Carls gegen die neunte Kur

301

5.1.2. Die Diskussion um die Readmission und Substitution

308

5.1.3. Die Bemühungen des Landgrafen Carl um ein Privilegium de non appellando illimitatum

312

5.1.4. Verhandlungen um die Schwedische Königskrone und das Projekt einer russischen Heirat

322

5.1.5. Lavieren in der Frage von Rheinfels und Hanau im internationalen Beziehungsgeflecht

327

5.1.6. Die Abwendung vom Kaiser und Annäherung an Bayern

331

5.2. Von der Unterstützung Karls VII. 1741/44 bis zu den Kurverhandlungen mit Frankreich

334

5.2.1. Der Offenbacher Fürstentag und die Kurbewerbung bei Karl Albrecht 1741

334

5.2.2. Der Unionsvertrag mit dem Kaiser 1742

343

5.2.3. Der "Traité de bibus" mit Preußen 1743

346

5.2.4. Die Verleihung des Illimitatum an Hessen-Kassel

351

5.2.5. Alles oder Nichts: Der Risikokurs bis zum Frieden von Füssen

356

5.2.6. Die Verhandlungen um die Kurwürde mit Preußen und Frankreich 1749-54

365

5.2.6.1. Die ersten Kontakte

365

5.2.6.2. Die weitreichenden Forderungen des Statthalters an Frankreich 1750-53

369

5.3. Die Kurprojekte Landgraf Friedrichs II.

375

5.3.1. Die Konversion des Erbprinzen und die Assekurationsakte

375

5.3.2. Die Landgrafschaft im Siebenjährigen Krieg

377

5.3.3. Die Bewerbung um die Polnische Krone

379

5.3.4. Aushandlung einer Kuraussicht vor dem Aussterben eines Wittelsbacher Kurfürsten

382

5.3.5. In der Gerüchteküche: Vom bayerischen Erbfall bis zum Fürstenbund

387

5.3.6. Der Fürstenbund

389

5.3.6.1. Die ersten Kontaktaufnahmen

389

5.3.6.2. Die Beitrittsverhandlungen bis zum Tod Friedrichs II.

392

5.3.6.3. Der Beitritt zum Fürstenbund und der Ansehensverlust durch die Besetzung von Schaumburg

401

5.4. Der Kampf um die Kur 1788-1792

404

5.4.1. Die ersten Sondierungen von 1788/89

404

5.4.2. Die Bewerbung von 1790

406

5.4.2.1. Strukturelle Voraussetzungen

406

5.4.2.2. Der Tod Kaiser josephs II. und die Missionen der Gesandten

408

5.4.2.3. Die Ablehnung des Wunsches nach dem Kommissionsdekret im Kurkolleg

414

5.4.3. Wilhelms zweiter Anlauf bei der Bewerbung von 1792

424

5.4.3.1. Die Drohungen an die geistlichen Kurfürsten

424

5.4.3.2. Die schwindenden Kuraussichten und der Koblenzer Vertrag

431

5.5. Im Würgegriff Preußens: Die Verhandlungen zum Erwerb der Kurwürde von 1795 bis 1803

441

5.5.1. Die ersten Kontakte mit dem revolutionären Frankreich

441

5.5.1.1. Der Friede von Basel

441

5.5.1.2. Die neue Situation durch die Friedensschlüsse der Reichsstände und die preußisch-französische Konvention von 1796

448

5.5.2. Die enge Anbindung an Preußen

453

5.5.2.1. Die Konvention von Pyrmont

453

5.5.2.2. Die Festschreibung der Entschädigungen und der Kongreß von Rastatt

457

5.5.2.3. Die Abwendung Frankreichs von Hessen-Kassel

463

5.5.3. Das böse Erwachen

469

5.5.3.1. Preußens Griff nach Westfalen 1801/02

469

5.5.3.2. Die Mission von Waitz nach Paris 1802 als letzter Rettungsanker

476

5.5.4. Die Erhebung Landgraf Wilhelms IX. zum Kurfürsten

479

5.5.5. Kurhessen

485

5.6. Ergebnis

488

Karte 4

494

6. Bemühungen Hessen-Darmstadts um kurfürstliche Rechte

495

6.1. Die Reaktion auf die Schaffung der neunten Kurwürde und der hanauische Erbfall 1692-1740

495

6.2. Hessen-Darmstadts Bemühungen um den Erhalt der Neutralität im Österreichischen Erbfolgekrieg

500

6.3. Von der Verleihung des Illimitatum bis zum Tod Ludwigs IX.

507

6.3.1. Verleihung des Privilegium de non appellando illimitatum 1747

507

6.3.2. Die Regierungszeit Ludwigs VIII. nach 1748

511

6.3.3. "Erztambour" Ludwig IX

513

6.4. Von den Unruhen in Lüttich bis zu den Verhandlungen um die territoriale Expansion 1790‑1802

516

6.4.1. Komparse zur "Cuhr Fürsten Kappe": Die Beobachtung der Kurbemühungen Wilhelms IX.

516

6.4.2. Der Verlust Hanau-Lichtenbergs und der Subsidienvertrag mit Wien

518

6.5. Zusicherung der Kursukzession und die Bemühungen um eine Kurwürde bis 1806

525

6.5.1. Die Verteidigung des Kuranrechtes gegen Kassel und die Verhandlungen um die Entschädigungen

525

6.5.2. Die hessen-darmstädtische Bewerbung um eine Kur für Westfalen

532

6.5.3. Der Rheinbund und die Erhebung zum Großherzogtum

535

6.6. Ergebnis

536

7. Schlußwort

539

8. Bibliographie

549

8.1. Unveröffentlichte Quellen

549

8.2. Handschriften

554

8.3. Literatur

555

8.3.1. Quelleneditionen und Nachschlagewerke

555

8.3.2. Literatur bis 1806

557

8.3.3. Literatur ab 1806

562

8.4. Verzeichnis der Abbildungen, Tabellen, Graphiken und Karten

588

9. Anhang

590

Karten 5-10

598

10. Register

619

 

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Stand: 24. August 2001