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12.08.06 - Fulda - Die
"Zeitreise ins 18. Jahrhundert", die an diesem Wochenende im Park von
Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda stattfindet, ist nicht nur in
Hessen einmalig, sondern mit diesmal über 150 Historiendarstellern
mittlerweile die größte und vorbildgetreuste Veranstaltung ihrer Art in
ganz Deutschland. Gezeigt werden höfische Mode und Uniformen der Zeit des
Rokoko zwischen 1740 und 1785, ein "Lustlager" der feinen Gesellschaft
sowie ein militärisches Biwak, Paraden, Manöver, altes Handwerk und vieles
mehr. Veranstalter sind die landesweite Gesellschaft für Hessische
Militär- und Zivilgeschichte und die Hessische Hausstiftung, deren
Vorsitzender Seine Königliche Hoheit Landgraf Moritz von Hessen
ist.
Die "Zeitreise ins 18. Jahrhundert" ist nicht vergleichbar mit
den üblichen Mittelalter-Spektakuli, denn sie ist eine unkommerzielle
Veranstaltung ohne Marktbuden und Fressgasse. Sie zielt vor allem darauf
ab, Geschichte so authentisch wie möglich lebendig werden zu lassen. Die
handverlesenen Teilnehmer kommen ohne Gage aus allen Teilen Deutschlands
sowie in diesem Jahr auch aus Frankreich, Italien, Österreich und
Großbritannien.
Der Zeitplan für den morgigen
Sonntag: 09.30 Uhr Offiziersbesprechung, Wachhaus 11.00 Uhr
Kanonen, Mörser und Musketen“ Vortrag und praktische Vorführung: bis 12
Uhr Funktionsweise und Verwendung alter Waffen, Manöverplatz. 13.30 Uhr
Parade aller Truppen, im Vorhof des Schlosses 14.30 Uhr Die Kunst des
Schattenrisses. Vortrag von Dr. Martin Klöffler, Feldlager 15.00 Uhr
Hessische Werbung, im Feldlager 16.00 Uhr Manöver und
Gefechtsdarstellung auf dem Manöverplatz südlich des Feldlagers. 17.30
Uhr Schlussappell, Verabschiedung aller Teilnehmer auf dem Exerzierplatz.
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